Für Unternehmen

English

Die KI auf dem Firmenrechner. Auch vom Handy aus.

Mit Conduit greifen Beschäftigte von ihrem gekoppelten Gerät auf KI zu, die über ihren eigenen Rechner arbeitet. Fragen stellen, Dateien einbeziehen und mit KI-Werkzeugen am Rechner arbeiten: Die Verbindung zwischen App und Rechner ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Conduit ist und bleibt kostenlos, auch für Unternehmen. Ihre IT prüft und gestaltet den Einsatz selbst.

Sicherheitskonzept und Rollout-Leitfaden anfragen

Vom Gespräch mit der KI zur Arbeit am Rechner

Die Conduit-Bridge läuft auf dem Rechner der jeweiligen Person. Sie verbindet die App mit den dort eingerichteten KI-Programmen. Beschäftigte können Dateien vom Handy übergeben und Gespräche später fortsetzen. Je nach KI-Programm und eingeräumten Rechten kann die KI Dateien lesen, bearbeiten und Befehle ausführen.

Auch Sprache lässt sich nutzen: Mit lokalen Sprachmodellen verarbeitet der Rechner Aufnahmen und Texte zum Vorlesen selbst. Wer stattdessen das Diktat des Geräts verwendet, kann dabei Daten an dessen Spracherkennungsanbieter übermitteln.

Der Rechner muss für den Zugriff eingeschaltet und erreichbar sein. Was die KI tun darf, sollte Ihre IT vor dem Einsatz festlegen.

Ein Datenfluss, den Ihre IT prüfen kann

Verschlüsselte Verbindung. Chatinhalte, Dateien, Sprachaufnahmen und KI-Ergebnisse werden zwischen App und Bridge Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen. Comms Connect und Cloudflare erhalten die Schlüssel nicht. Die Verschlüsselung schützt diesen Übertragungsweg. Ein eingerichteter Cloud-KI-Anbieter erhält die Inhalte, die die Bridge zur Verarbeitung an ihn sendet.

Inhalte auf eigenen Rechnern. Die Bridge speichert Chatverläufe, Anhänge und Aktionsprotokolle lokal. Die lokale Datenbank wird von der Bridge nicht verschlüsselt. Festplattenverschlüsselung und der Schutz der Benutzerkonten gehören deshalb zur betrieblichen Einrichtung. KI-Programme können zusätzlich eigene Verläufe speichern; Conduit löscht diese beim Löschen eines Chats nicht mit.

Offene Bridge. Der Quellcode der Bridge ist öffentlich einsehbar. Ihre IT kann die lokale Komponente und ihre Arbeitsweise prüfen: Conduit-Bridge auf GitHub.

KI-Verarbeitung komplett lokal mit Ollama

Mit Ollama auf dem eigenen Rechner bleiben KI-Anfragen und ihre Verarbeitung dort. Ein Cloud-KI-Anbieter ist dafür nicht erforderlich. In Conduit liefert Ollama Textantworten; Dateien bearbeiten oder Befehle ausführen kann diese Anbindung nicht.

Lokale KI bedeutet hier keine vollständig cloudfreie Conduit-Installation. Die App-Oberfläche, Anmeldung und Verbindung nutzen weiterhin externe Dienste. Dabei entstehen Konto- und Verbindungsdaten, etwa E-Mail-Adresse, IP-Adressen und Verbindungszeitpunkte.

Rechte und Updates für den Firmeneinsatz steuern

Bridge-Updates sind signiert und werden standardmäßig automatisch installiert. Die automatische Aktualisierung lässt sich abschalten.

Seit Bridge 3.0.4 kann Ihre IT KI-Rechte begrenzen, einzelne KI-Programme abschalten und Updates gezielter steuern. Updates lassen sich auf reine Benachrichtigungen beschränken, auf eine Version begrenzen oder in Wartungsfenster legen. Eine Versionsgrenze setzt eine bereits installierte neuere Version nicht zurück. Auch Aufbewahrungsfristen für lokale Chats, Aktionsprotokolle und Anhänge sind einstellbar. Ein erneuter Installer-Lauf erhält die Firmen-Einstellungen.

Die Voreinstellung für persönliche Nutzung erlaubt KI-Agenten volle Rechte innerhalb des jeweiligen Benutzerkontos. Ein gekoppeltes Gerät kann damit weitreichende Aktionen am Rechner auslösen. Die lokalen Einstellungen sind durch den jeweiligen Nutzer veränderbar. Sie ersetzen keine zentral durchgesetzte Unternehmensrichtlinie; für unveränderbare Regeln braucht es die Verwaltungsfunktionen des jeweiligen KI-Programms, soweit vorhanden.

Was Ihr Unternehmen braucht

  • Einen eigenen Rechner mit installierter Bridge je Person, unter macOS, Windows oder Linux, und ein damit gekoppeltes Gerät.
  • Bei Cloud-KI: eigene, für die geschäftliche Nutzung geeignete KI-Konten je Person oder API-Schlüssel des Unternehmens. Ihr Unternehmen wählt den Anbieter und schließt den Vertrag selbst ab. Konten werden nicht zwischen Beschäftigten geteilt.
  • Bei lokaler KI: Ollama und ein lokales Modell auf dem Rechner.
  • IT-Vorgaben für Gerätezugriff, KI-Rechte, erlaubte Daten und den Umgang mit lokalen Verläufen.

Conduit enthält kein KI-Abonnement. Für die Nutzung von Claude Code kommen persönliche Zugänge über Team oder Enterprise, eigene API-Schlüssel des Unternehmens oder eigene Zugangsdaten für Amazon Bedrock, Google Vertex AI oder Microsoft Foundry infrage. Für OpenAI Codex empfiehlt Comms Connect Firmenkonten. Die Empfehlung stammt von Comms Connect und trifft keine Aussage über Vorgaben von OpenAI. Die Bedingungen des gewählten Anbieters gelten zusätzlich.

Die heutigen Grenzen gehören zur Entscheidung

Conduit hat derzeit kein Single Sign-on, keine zentrale Admin-Konsole und kein Organisations- oder Rollenmodell. Geräte und Bridges werden je Person gekoppelt. Das lokale Aktionsprotokoll ist durch Nutzer löschbar und kein manipulationssicheres Compliance-Protokoll.

Die App-Oberfläche wird bei jedem Start vom Server geladen. Ihre Version lässt sich durch Unternehmen nicht festhalten. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzt die Integrität dieser Oberfläche und der beteiligten Geräte voraus. Ein externer Penetrationstest und eine Sicherheitszertifizierung liegen nicht vor. Alle Cloudflare-Tunnel werden in einem Konto von Comms Connect betrieben. Für die Tunnel-Infrastruktur besteht kein SLA.

Unterlagen für Ihre IT

Für die eigenständige Prüfung und Einrichtung kann Ihre IT ein Sicherheitskonzept und einen Rollout-Leitfaden als PDF kostenlos anfragen. Fragen zu Conduit richten Sie an hi@tryconduit.de.

Sicherheitskonzept und Rollout-Leitfaden anfragen

Kontakt: hi@tryconduit.de Conduit: tryconduit.de